Junge Leute, die lesbisch oder schwul sind, leben nicht nur in Berlin, sondern auch in den vielen Dörfern und kleinen Städten der Mark. Natürlich sind einige von ihnen Mitglied in der Landjugend und fielen lange Zeit gar nicht auf.
Im Dezember 2003 gründete sich dann aber in Gnewikow (OPR) ein Arbeitskreis, der sich LesBiGayT nennt. Der Name steht für lesbische, bisexuelle, schwule (gay) und transgender Menschen (Transgender fühlen sich dem jeweils anderen Geschlecht zugehörig).
Gemeinsam mit dem Jugendnetzwerk Lambda Berlin-Brandenburg wurden Aktivitäten in Klubs und Gruppen zu diesem Thema angeboten. Im Laufe des Jahres 2004 entwickelte sich der Kontakt zu den YoGaWis (einer Gruppe junger Schwuler in Wittenberge (PR), die uns nun mit ihrer Tatkraft und den Partys unterstützen.
Gemeinsam will der Arbeitskreis Vorurteile abbauen und die Akzeptanz alternativer Lebensweisen fördern. Wir wollen Ansprechpartner für homosexuelle Jugendliche auf dem Lande sein, Unterstützung in Sachen Coming-out geben, Informationen für Beratung und Hilfe liefern.
Niemand soll Angst vor Homosexuellen haben. Jeder soll offen darüber reden können ohne gleich schief angeschaut zu werden. Im Club oder in der Schule soll keiner wegen seiner sexuellen Ausrichtung bedroht bzw. verprügelt werden.
Die Jugendlichen im ländlichen Raum sollen sich trauen, über ihre Ängste, Gefühle und Probleme zu sprechen. Sie sollen merken, dass sie nicht allein sind, dass es noch andere gibt, die genauso fühlen.
Für alle Interessenten soll unser Beratungsangebot bzw. unsere Gruppe von Nutzen sein.
Jeder kann mitmachen!
Was wir tun?
aktualisiert am 19.05.2007